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So erhöht Alkohol dein Krebsrisiko

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Alkoholische Getränke erhöhen das Krebsrisiko, weil der Metabolit Acetaldehyd, der auch für den „Kater“ verantwortlich gemacht wird, die DNA schädigt.

Die Natur hat die meisten Menschen gut auf den versehentlichen Verzehr vergorener Früchte vorbereitet. Der zugeführte Alkohol (Ethanol) wird mit der Alkohol-Dehydrogenase (ADH) zu Acetaldehyd umgewandelt, das dann sofort mit Aldehyd-Dehydrogenasen (ALDH) weiter zu Acetat verstoffwechselt wird. Acetat kann dann zur Synthese von Fettsäuren verwendet werden, weshalb häufiger Alkoholkonsum dick macht.

Wenn ALDH fehlt, kommt es zu einer Akkumulation von Acetaldehyd, was Kopf­schmerzen zur Folge hat. Etwa 540 Millionen Asiaten vertragen deshalb keinen Alkohol, und Alkoholkranken kann durch die Verordnung von Disulfiram, das ALDH blockiert, die Freude am Alkoholkonsum vergällt werden. Kopfschmerzen sind jedoch nicht der einzige Schaden, den Acetaldehyd im Körper anrichtet.

Im Prinzip sollten nach den vorgestellten Studien Patienten, die mit Disulfiram behandelt werden, ein erhöhtes Krebsrisiko haben.

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