USA: Hier wird einkaufen im Supermarkt zum Abenteuer

ßCandlelight-Shopping oder der Weihnachtsmann zu Besuch im Kaufhaus sind hierzulande beliebte Attraktionen, die den Schaufensterbummel möglichst angenehm gestalten sollen. In den USA gibt es dagegen Supermärkte, die an Freizeitparks erinnern. Was macht sie so besonders?

Der stundenlange Einkaufsspaß

Das Disneyland der Supermärkte heißt Stew Leonard’s und ist in Connecticut angesiedelt, rund eine Autofahrstunde von New York entfernt. Hier beginnen die Kunden den Einkaufstag im markteigenen Kaffee, gleich neben der Bäckerei. In der werden diverse Brote und süße Leckereien produziert und jeder kann dabei zuschauen.

Probieren erwünscht

Kleine Probierhäppchen werden gelegentlich auch in deutschen Supermärkten angeboten. Im Stew Leonard’s gibt es immer und an jeder Ecke etwas zu naschen – kostenlos versteht sich. Dazu gehört auch der von einem Italiener täglich in der offenen Käserei zubereiteten Mozzarella.

Musik und Show

Begleitet wird das Einkaufserlebnis musikalisch, wobei jeder Bereich des Supermarktes seinen eigenen Musikstil hat. Überdies sorgen witzige, lebensgroße Puppen, ein Maskottchen und sogar eine mechanische Milchtütenband für Unterhaltung.

Frische statt Masse

Während in üblichen Supermärkte nur rund 30% Frischware sind, bietet dieser Spaßmarkt gut 80% frische Produkte an, darunter auch hausgemachte Kartoffelchips. Und für Feinschmecker gibt es pro Jahr rund 1 Millionen Hummer, beste texanische Steaks oder edle Weine aus dem Nappa Valley. Ein Buffetrestaurant mit erstklassigem und preiswertem Essen gehört ebenso zum Konzept, wie die historische Eisenbahn, die seit 1969 durch den Markt bummelt.

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