Tipps: Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Die Natur erwacht endlich wieder aus ihrem Winterschlaf. Dagegen fühlen sich einige Menschen schlapp und müde. Neben der Müdigkeit können auch Schlafstörungen und Kreislaufprobleme hinzukommen. Doch woher kommt eigentlich die Frühjahrsmüdigkeit und was vertreibt sie wieder?

Die Ursache

Im Frühjahr werden aufgrund der wärmeren Temperaturen und der erhöhten Lichtintensität mehr Endorphine und andere Hormone ausgeschüttet,

erklärt Peter Young, Schlafmediziner von der Uniklinik Münster. Diese würden zu einer erhöhten Aktivität aber gleichzeitig auch zu einer intensiveren Erschöpfung führen.

Das interpretieren wir dann als Müdigkeit, weil wir schneller erschöpft sind. Es sind ganz normale physiologische Prozesse, die da im jahreszeitlichen Wechsel ablaufen,

bestätigt auch Thomas Kantermann von der Universität Groningen.

Ein weiterer Faktor ist zudem, dass Menschen unterschiedlich auf die Lichtintensität reagieren.

Weil jeder offenbar unterschiedlich viel Licht braucht, um den Körper zu aktivieren, ist die Frühjahrsmüdigkeit bei vielen Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt,

folgert er weiter.

Helfen können Licht, Obst und Bewegung

Experten empfehlen viele Getreideprodukte aus Vollkorn, Kartoffeln, Hülsenfrüchte sowie viel Obst und Gemüse. Besonders positiv können sich beispielsweise Bananen, Äpfel und Ananas auf das Gemüt auswirken. In diesen Früchten ist der Stimmungsaufheller Serotin enthalten.

Ansonsten gilt es so viel Licht wie möglich aufzunehmen, um die Produktion von Serotonin und Vitamin D anzukurbeln. Daher empfehlen sich tagsüber Spaziergänge oder Sport an der frischen Luft.

Man sollte sich nicht in ein Erschöpfungsdenken reinfallen lassen, sondern versuchen, diesem aktiv entgegenzutreten,

so Schlafmediziner Peter Young.

empfiehlt

So kann auch das Fahrrad zur Arbeit genommen werden. Zusätzlich können Wechselduschen oder Saunagänge helfen den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

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