Kaffeeriese Starbucks: Becher-Verschwörung oder Erfolgsstory?

Starbucks gehört zu den beliebtesten Kaffeeketten der Welt. 28.000 Filialen weltweit – an den besten Standorten, immer irgendwo in der Nähe. Es gibt kaum ein stärkeres Symbol für Globalisierung.

Die arte Doku „Starbucks ungefiltert – die bittere Wahrheit hinter dem Erfolg“ blickt hinter die Erfolgsstory.

Von Berlin bis Amsterdam

Angefangen hat alles in einer kleinen Rösterei in Seattle. Mittlerweile ist Starbucks in 75 Ländern präsent. Ob in Berlin, München oder Amsterdam. Gründer Howard Schultz hat es geschafft, aus Kaffee ein beliebtes Lifestyle-Produkt zu machen. Kaum jemand kommt noch an dem Kaffeeriesen vorbei. Entstanden ist ein Imperium, dass Millionen Kunden an sich bindet.

Gewaltige Marketingsstrategie: City Mugs, Italo-Denglisch und gemütliche Sofas

Dazu bei trägt die einzigartige Marketingstrategie. Diese umfasst zum Beispiel den persönlichen Kontakt zum Kunden, der das Kauferlebnis aufwertet. Umgesetzt wird diese Strategie durch Erfragen des Vornamens. Der Kunde soll sich persönlich angesprochen werden. Das Unternehmen prägte außerdem den Begriff der „Starbucks Experience“. Kunden werden beim Betreten des Ladens freundlich begrüßt und Stammkunden werden direkt mit ihrem Namen angesprochen.

Italienisch-englisch klingende Namen sollen den Getränken das „gewisse Etwas“ verleihen. Außerdem könne eine eigene Sprache die Identifikation mit der Marke fördern. Dadurch fühlen sich die Kunden verbunden. Hinzukommt das simple Konzept, dass es in jeder Filiale weltweit gleich gemütlich aussieht. Sitzecken und Sofas und dunkle Holztischen laden zum Verweilen ein.

Ebenso beliebt sind die lokalen Kaffeetassen, die sogenannten „City Mugs“. Diese sind nur in der jeweiligen Stadt erhältlich und schaffen ebenfalls eine Beziehung zum Kunden.

Weiterhin setzt Starbucks auf ein humanistisches Leitbild und betont die Verbindung von Premium-Qualität und Verantwortung den Kaffeeerzeugern gegenüber.

Die Schattenseiten des Kaffee-Imperiums

Doch wie in der Doku ersichtlich wird, gibt es neben dem Erfolg und der Fassade eine dunkle Realität, die der Konzern gerne verbirgt. Das Streben nach Rentabilität und stetigem Wachstum setzt die Mitarbeiter auf vielen Ebenen permanent unter Druck. Hinzukommt eine in der EU scharf kritisierten Steueroptimierungsstrategie.

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