Tag des deutschen Brotes: Welche Sorte ist am gesündesten?

Das Bäckerhandwerk feierte gestern zum sechsten Mal den „Tag des Deutschen Brotes“. Deshalb haben wir für euch Wissenswertes rund um das leckere Backwerk zusammengestellt.

Welches Brot ist am gesündesten? 

Pumpernickel, Vollkorn- oder Weißbrot – Deutschland gilt mit über 500 verschiedenen Sorten als Brot-Weltmeister. Doch welches Brot ist eigentlich am gesündesten? Wenn es um den Anteil der Inhaltsstoffe geht, dann ist eindeutig das Roggenvollkornbrot unschlagbar. Ist dieses noch zusätzlich mit Dinkel angereichert, erhaltet ihr eine ansehnliche Menge an Ballaststoffen, die lange satt macht. In Roggenvollkornbrot stecken zusätzlich wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Im verwendeten Vollkornmehl werden zudem alle gesunden Bestandteile des Korns verarbeitet. Weißbrot ist dagegen nur halb so gesund und sättigt nur für kurze Zeit.

Wie lange ist Brot haltbar?

Die Haltbarkeit des Brotes unterscheidet sich je nach Sorte. Während Weißbrot nur drei Tage haltbar ist, kann ein Vollkornbrot bis zu einer Woche essbar sein.

Ein gutes Brot können sie eine Woche liegen lassen, das schmeckt immer noch

versichert Innungsbäcker Stefan Förster-Breithaupt, der die älteste Backstube Deutschlands in Darmstadt führt.

Weist der Brotlaib eine schimmlige Stelle auf, dann solltet ihr ihn lieber entsorgen. Geschnittenes Brot schimmelt schneller als ein ganzer Laib. Am besten lagert ihr Brot in einem Stoffbeutel oder eingewickelt in Papier. Habt ihr zu viel gekauft, könnt ihr die Schnitten auch einfach einfrieren.

Ist warmes Brot ungesund?

Wer liebt duftendes, warmes Brot nicht? Doch ein Mythos besagt, dass der Genuss des frischen Brotes Bauchschmerzen verursacht. Angeblich arbeite die Hefe im Brot noch und das führt zu Krämpfen. Doch hierbei handelt es sich tatsächlich um ein Gerücht. Allerdings solltet ihr das warme Brot nur langsam verzehren, damit ihr beim Essen nicht zu viel Luft verschluckt. Diese führen dann zu Bauchweh und Blähungen.

Brot ist Weltkulturerbe

Zur Bewahrung der kulturellen Vielfalt lie0 das deutsche Bäckerhandwerk Brot vor drei Jahren auf die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturguts setzen lassen.

Es geht uns darum zu zeigen, wie vielseitig und geschmackvoll gutes Brot sein kann. Damit zeigen wir, dass es einen Unterschied zum Standard in den Supermärkten gibt,

sagt Bäckermeister Oliver Schicke, der sein Brot nun auf dieser Liste wiederfindet.

Harte Arbeitsbedingungen sorgen für Azubi-Schwund 

Bäcker sein ist allerdings auch ein harter Job. Das frühe Aufstehen hält Jugendliche mittlerweile davon ab in die Lehre zu gehen. In den letzten zehn Jahren ist de Zahl der Azubis um 62 Prozent gesunken. Dadurch sterben kleine Traditionsbetriebe aus.

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