So wirst du nervige Fruchtfliegen schnell wieder los

Sommerzeit ist Insektenzeit. Es gibt aber einige wirkungsvolle Methoden, Dir die unliebsamen Tierchen vom Leib zu halten, ohne sie gleich zu töten.

Vertreibe die Fruchtfliegen aus Deiner Küche:
Der lateinische Name der hierzulande als Fruchtfliegen bekannten Insekten lautet Drosophila melanogaster. Sie mögen heiße Temperaturen und vermehren sich im Sommer besonders schnell. Beim Kauf von frischem Obst sitzen ihre Larven bereits auf den Früchten. Durch gründliches Abwaschen des Obstes mit kaltem oder warmem Wasser kannst Du das Larvenaufkommen deutlich minimieren. Wenn Du zum Thema im Internet recherchierst, findest Du zudem folgende Tipps zur Bekämpfung dieser hartnäckigen Geschöpfe:

  • Bedecke die Obstschale mit Klarsichtfolie und durchlöchere sie.
  • Stelle ein Gemisch aus Cola und Backpulver in der Nähe des Obstes auf.

Bei der ersten Variante lockst Du die Fliegen mit dem Obstgeruch in die Schüssel, die sie aufgrund der Folie dann nicht mehr verlassen können. Sie sind gefangen, bis Du sie dort freilässt, wo sie Dich mehr nicht stören. Alternativ verbreitet eine aufgeschnittene Zitrone, gespickt mit Nelken, einen für die Tiere unangenehmen Geruch, der die Fliegen fernhält.

Eine Armee von Fruchtfliegen - nichts ist im Sommer nerviger als diese kleinen Besucher. Doch es gibt Lösungen. ©iStock
Eine Armee von Fruchtfliegen - nichts ist im Sommer nerviger als diese kleinen Besucher. Doch es gibt Lösungen. ©iStock

Wespen – Wie Du Dir die nützlichen Insekten sicher vom Leib hältst:
Wespen werden häufig als störend empfunden und schwirren vornehmlich im Sommer durch die Lüfte. Die Probleme mit den Menschen ergeben sich aus den gemeinsamen Nahrungsvorlieben. Vermeide es nach ihnen zu schlagen oder zu pusten, wenn Du die angriffslustigen Insekten vertreiben willst. Das in Deinem Atem enthaltene Kohlenstoffdioxid alarmiert sie und macht sie aggressiv. Du signalisierst den Tieren auf diese Weise, dass ein großer Fressfeind ihre Laven bedroht. Das solltest Du in jedem Fall vermeiden. Das Aufstellen eines Rosmarinstrauchs wird Dich ebenfalls nicht zum Erfolg führen. Es ist deutlich effektiver, wenn Du stattdessen Kaffeepulver anzündest. Experten beschreiben den entstehenden Geruch als wirksam oder sind der Überzeugung, der Rauch vertreibe die giftigen Insekten. Töten solltest Du die nützlichen Tiere nicht, da sie wie die beliebteren Bienen Pflanzen bestäuben und somit einen wichtigen Beitrag zu unserem Ökosystem leisten. Sie stehen zudem unter Naturschutz und das Töten von Wespen ist verboten. Du darfst sie nur dann eliminieren, wenn Du eine lebensgefährliche Allergie gegen Wespenstiche hast. Für die Entfernung eines Wespennestes ohne Genehmigung musst Du mit einer Strafe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Rufe daher lieber die Feuerwehr oder einen Schädlingsbekämpfer.

Wie Du Dein Heim vor Ameisen schützt:
Ameisen sind nützliche Tiere, die in Kolonien leben und tote Insekten und Ungeziefer beseitigen. Um sie aus Häusern fernzuhalten ist Zimt eine wirksame Waffe. Für Ameisen sind die darin enthaltenden ätherischen Öle giftig und der Geruch vertreibt sie zuverlässig. Ameisen riechen mithilfe einer Vielzahl an Riechsensillen, die sich auf ihren Antennen befinden. Sie machen die Tiere überaus sensibel für Gerüche, was Du Dir für ihre Bekämpfung zunutze machen kannst.

Hilfe gegen Mücken und Mückenstiche:
Stechmücken werden von Deiner Körperwärme und Deinem Körpergeruch angezogen. Ebenso lockt sie das in Deinem Atem enthaltene Kohlenstoffdioxid. Hat eine Mücke zugestochen, injiziert sie ihren Speichel und ein darin enthaltenes betäubendes Sekret. Somit bleibt ihr Stich meist unbemerkt. Dein Körper reagiert mit Histaminproduktion, was zu Schwellung, Rötung und Juckreiz führt. Antihistaminikum-Salben aus der Apotheke sind ein beliebtes Gegenmittel. Ein Volksglaube besagt, dass sowohl Bier, als auch die Inhaltsstoffe von Gänseblümchen gegen juckende Stiche helfen sollen. Die Wissenschaft stützt allerdings lediglich die Wirkung der Heilpflanze. Sie fand bereits im Mittelalter aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung Anwendung bei Schmerzen. Eine technische Alternative sind so genannte Stichheil-Geräte, die den Stich auf 50°C erhitzen und so die Eiweißmoleküle des Gifts zersetzen.

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