So schmeckt dein Rührei wie im Restaurant

Regelmäßig Eier zu essen, kann für dich von Vorteil sein. Denn Eier haben wertvolle Inhaltsstoffe, die gut für deine Gesundheit sind.

Darum geht’s hier:

  1. Eier – gesunde Energielieferanten
  2. Die Tricks der Profis 
  3. So wird das Rührei besonders fluffig 
  4. Magischer Helfer beim Abnehmen
  5. Eier richtig lagern

1. Eier – gesunde Energielieferanten

Eier sind gut fürs Herz

Das Ei stand jahrelang in Verdacht, den Cholesterinspiegel erhöhen zu können. Es ist aber eher so, dass der Körper selbst den größten Teil des Cholesterins im Blut produziert. Tatsache ist, dass ein Ei viele Nährstoffe enthält. Außerdem kommt es immer auf den Ernährungsstil insgesamt an. Natürlich musst du beim Verzehr von Eiern maßvoll sein. Aber 1 Ei am Tag laut Studienlage sogar das Risiko für Herzerkrankungen senken.

Vitamin B2 für den Energiehaushalt

Das im Ei enthaltene Vitamin B2 ist wichtig für die Energiegewinnung. Es wird auch als Wachstumsvitamin bezeichnet. Durch Stress und intensiven Sport kann ein erhöhter Bedarf entstehen. Die wasserlöslichen B-Vitamine sorgen insgesamt für schöne Haare und ein reines Hautbild.

Cholin zur Stärkung der grauen Zellen

Eier stärken die grauen Zellen. Sie sind also gut für dein Gedächtnis. Verantwortlich dafür ist die vitaminähnliche Substanz Cholin im Eigelb, die das Gehirn leistungsfähig halten und Konzentrationsschwächen vorbeugen soll.

Damit dein Körper ausreichend Kollagen produzieren kann, benötigt er viele Eiweißbausteine. Eier sind Proteinbomben. ©iStock
Damit dein Körper ausreichend Kollagen produzieren kann, benötigt er viele Eiweißbausteine. Eier sind Proteinbomben. ©iStock

2. Die Tricks der Profis

Rührei zubereiten geht eigentlich ganz einfach, doch mit nur ein paar einfachen Handgriffen kann es sogar noch besser schmecken!

Folgende Expertentipps solltest du beim Kochen von Rührei beachten: 

Schwache Hitze ist der Schlüssel

  1. Rührei sollte langsam bei schwacher Hitze zubereitet werden. Außerdem sollte die Pfanne warm genug sein, damit die Butter in ihr schmilzt, aber nicht so heiß, dass sie weg brutzelt.
  2. Bevor die Eier in die Pfanne gegeben werden, verquirle sie bis das Weiß und das Eigelb gut miteinander vermischt sind. Rühre kräftig um, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind. Füge anschließend Salz und Pfeffer hinzu.
  3. Wenn die Eier anfangen zu zischen, sofern du sie in die Pfanne gibst, dann hebe die Pfanne kurz vom Herd.
  4. Wenn noch weitere Zutaten hinzukommen, dann sollten die jeweiligen Eigenschaften beachtet werden. Geriebener Käse schmilzt in der Zeit, in der die Eier erstarren. Rohes Gemüse sollte vor Hinzufügen der Eimischung angedünstet werden.
  5. Wenn die Eier gern heiß genossen werden, dann sollten die Teller angewärmt werden. Kalte Teller entziehen Wärme.

3. So wird das Rührei besonders fluffig

Rührei schmeckt am besten, wenn es besonders cremig, weich und fluffig ist. Mit diesen Tipps wird das in Zukunft gelingen:

  • Nutze eine Pfanne mit Antihaftbeschichtung
  • Keine zusätzliche Sahne oder Milch in die Eiermischung geben
  • Zum Anbraten lieber Butter verwenden
Die Eier sollten vorab in einer Schüssel geschlagen werden. Sie sollten nicht direkt in die Pfanne wandern. ©iStock
Die Eier sollten vorab in einer Schüssel geschlagen werden. Sie sollten nicht direkt in die Pfanne wandern. ©iStock
  • Ein Silikon-Spatel ist das ideale Werkzeug, um das Rührei in die richtige Form zu bringen.
  • Pfanne bei mittlerer Hitze vorheizen und dann bei geringer Hitze langsam kochen 

4. So helfen Eier beim Abnehmen

Es gibt viele Diäten. Alle versprechen Erfolge, doch die meisten bringen nichts. Die Eier-Diät soll aber tatsächlich beim Abnehmen helfen.

Eier-Diät klappt fast immer

Mithilfe der Eier-Diät kannst du in weniger als einer Woche in Form kommen. Starte zunächst mit drei Tagen und schau, was sich an deinem Körper verändern wird. Experten meinen, es sei möglich, sogar bis zu 5 Kilo in zwei Wochen zu verlieren.

Diät auf dem Low-Carb Prinzip

Die Diät basiert auf dem Low-Carb-System, was bedeutet, dass du viel Eiweiß und kaum Kohlenhydrate zu dir nimmst. Bei der Verbrennung muss der Körper insofern auf seine eigenen Fettreserven zurückgreifen.

Das besondere an dieser Mono-Diät ist, dass sie dem Körper trotzdem alle wichtigen Nährstoffe zuführt.

Ablauf der Eier-Diät

Wöchentlich sollen bei einer Eier-Diät ungefähr 35 Eier konsumiert werden. Pro Tag können es dann schon mal fünf Eier auf dem Teller sein, die du mit Gemüse, Obst und magerem Fleisch oder Fisch kombinieren kannst. Absolut tabu sind Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Reise oder Kartoffeln sowie Butter und Margarine.

Als Flüssigkeiten nimmt man am besten hauptsächlich Wasser und ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee zu sich.

5. Eier richtig lagern: Diese Fehler machen fast alle

Beim Thema Eier-Lagerung gehen die Meinungen auseinander. Während die einen meinen sie gehören eher in den Kühlschrank, sind die anderen der Ansicht sie lieber bei Zimmertemperatur aufzubewahren.

Eine Faustregel besagt, dass Eier sich bei Zimmertemperatur bis zu 18 Tage lang halten können.

Die Kühlschranktür: Kein guter Ort zum Eier lagern

Experten sind der Meinung, dass die Kühlschranktür kein geeigneter Ort für Eier für die Lagerung von Eiern sei. Das Problem: Öffnet ihr die Kühlschranktür, setzt ihr die Eier jedes Mal unter thermischen Schock. Das bedeutet: Die Temperaturveränderung kann dazu führen, dass sie schnell verderben.

Auch Wasser kann die Eier verderben lassen. Deshalb sollten Verbraucher Eier nach dem Kauf nicht abwaschen. Dies vernichtet die natürliche Schutzschicht, die Cuticula.

Kommen die Eier allerdings direkt aus dem Supermarkt, solltet ihr die Eier sofort im Kühlschrank unterbringen, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird.

Eier nicht neben rohem Fleisch lagern

Außerdem wird empfohlen die Eier nicht neben rohem Fleisch oder stark riechenden Lebensmitteln aufzubewahren. Dadurch kann es passieren, dass sie den Geschmack anderer Lebensmittel annehmen.

Eiweiß, Vitamine sowie Cholin und Lezithin

Eier versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitamine sowie Cholin und Lezithin. Aber Vorsicht, je älter die Eier sind, umso mehr Vitamine gehen verloren.

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