Selbst für Veggie-Wurst müssen Tiere sterben

Vegetarische Speisen liegen schon seit einiger Zeit im Trend! Ob diese Ernährungsweise allerdings wirklich die Tiere schont, ist umstritten.

Wirtschaftliche Aspekte des Vegetarismus

Der Vegetarismus lohnt sich nicht nur für Tier und Umwelt, sondern ist vor allem aus wirtschaftlicher Sicht eine willkommene Entwicklung – allerdings nicht für all Sparten. Während sich Reformhäuser über mehr Umsätze freuen und neue Biomärkte aus dem Boden sprießen wie die Pilze, haben Metzgereien und Wursthersteller mit der Umstellung zu kämpfen. Wer schnell genug ist, hat auf fleischlose alternative Produkte umgestellt, alle anderen Unternehmen leiden unter der Entwicklung.

Vegetarische Wurst längst nicht so tierfreundlich wie gedacht

Auch wenn für die fleischlosen Varianten der Wurst kein Schwein sterben muss, so leiden doch zahlreiche Individuen unter der Herstellung des Trend-Lebensmittels. Da viele vegetarische Wurstwaren zu einem großen Teil aus Eiklar bestehen, muss die benötigte Fleischmenge eines Schweins zur Herstellung gewöhnlicher Wurst gegen die Anzahl der Eier gerechnet werden. Letztlich ist so viel Ei zur Herstellung der Wurst notwendig, dass viel mehr Hühner in die Herstellung involviert sind, als Schweine in die Produktion einer klassischen Wurst. Hühner im Legebetrieb leben nur 15 Monate und das meist unter schlechten Umständen. Im Endeffekt ist die vegetarische Version bei genauerem Hinsehen also nicht tierfreundlicher als die herkömmliche Variante.

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