Schützen Tomaten vor Hodenkrebs?

Tomaten als Schutz vor Krebs

Krebs ist eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Bei Männern führt ganz besonders der Prostatakrebs zu schweren Leiden und manchmal sogar zum Tod. Angeblich schützen Tomaten vor der Erkrankung – stimmt das?

Fall-Kontroll-Studien nur bedingt aussagekräftig

Der Effekt von Tomaten auf die Gesundheit wurde bisher vorwiegend bei solchen Untersuchungen erforscht, welche als medizinisch wenig aussagekräftig gelten. Kein Wunder, denn das Forschungsgebiet ist äußerst kompliziert und erfordert zudem viel Geduld. Schließlich ist der Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Tomaten und einer Krebserkrankung nur schwer in Verbindung zu bringen. Laut der Studien war das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, bei regelmäßigem Tomatenkonsum rund 18 Prozent geringer als das Risiko für jene Menschen, welche kaum Tomaten essen. Bei manchen Studien konnte sogar eine Differenz von rund 30 Prozent festgestellt werden.

Ergebnisse nicht eindeutig

Alle Studien im Zusammenhang mit Tomaten bzw. Krebs weisen darauf hin, dass Tomaten durchaus schützen können. Allerdings werden die Studien nicht offiziell als aussagekräftig eingestuft – schaden kann der regelmäßige Konsum des Gemüses aber auf keinen Fall. Wer ganz sichergehen will, der sollte mindestens 200 Gramm Tomaten pro Woche essen. Bei dieser Menge wird das Risiko möglicherweise um 13 Prozent gesenkt. Bei einem Verzehr von 1350 Gramm sinkt es hingegen um mehr als die Hälfte.

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