Pesto: Nur gepantschte Fertigsoßen?

Pasta zählt zu den beliebtesten Gerichten der Deutschen. Jeder Zehnte isst mehrmals pro Woche Nudeln. In diesem Video erfahrt ihr, wie bei der Herstellung von Pesto getrickst wird.

Hersteller tricksen bei den Inhaltsstoffen

Die Zutaten für ein traditionelles Pesto Genovese sind seit dem 19. Jahrhundert klar definiert: Basilikum, aromatisches Olivenöl und italienischer Käse. Doch das Kleingedruckte auf den Pesto-Gläsern im Supermarkt zeigt, dass bei den meisten Firmen noch weitere Inhaltsstoffe hinzukommen. So werden Kosten eingespart, sagt Ernährungsexpertin Monika Bischoff.

An erster Stelle wird Sonnenblumenöl genutzt, was sehr schade ist, denn in traditionelles Pesto gehört Olivenöl,

heißt es.

Außerdem werden statt Pinien- günstigere Cashewkerne verwendet, die in einem Pesto Genovese nichts verloren haben.

Eine Studie der Stiftung Warentest aus Jahre 2013 bestätigt diese Erkenntnisse. In dieser erhielt jedes dritte Fertig-Pesto die Note „Befriedigend“. Ein Grund: sogenannte Alibi-Zutaten. Erstaunlich ist jedoch, dass offenbar bei teuren Produkten genauso gespart wird.

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