Neue Studie: Bio-Lebensmittel schützen vor Krebs

Das Bio-Lebensmittel gesünder als Produkte aus konventioneller Erzeugung sind, wurde schon oft diskutiert. Jetzt gilt diese These jedoch als wissenschaftlich belegt.

Bio-Lebensmittel verringern das Krebsrisiko

Die Langzeitstudie am „Institut national de la santé et de la recherche médicale“ in Paris begleitete knapp 69.000 Franzosen für etwa viereinhalb Jahre. Die Probanden wurden in vier Gruppen eingeteilt. Hierbei stellte sich heraus, dass die Gruppe derer, die die meisten Bioprodukte zu sich nahm, zu 25 Prozent weniger an Krebs erkrankte.

Gefährliche Pestizide in Lebensmitteln

Die Forscher sind der Meinung, dass die Pestizide in Lebensmittel ohne Bio-Siegel, schädlich sind. Mindestens drei von ihnen, Glyphosat, Malathion und Diazinon, verursachen wahrscheinlich Krebs.

Frühere Forschung hat gezeigt, dass Pestizidrückstände bei konventionell angebauten Produkten häufiger vorkommen als bei ihren organischen Gegenstücken. So wurde in einem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit in diesem Jahr festgestellt, dass bei 44 Prozent der konventionell hergestellten Lebensmittelproben Rückstände von einem oder mehreren Pestiziden gefunden wurden.

Ziel: Krebsvorsorge verbessern

Kritiker und die Autoren selbst wollen die Ergebnisse durch weitere Forschung bestätigen. So könne eine wirksame Krebsvorsorge  aufgebaut werden.

Wenn sich die Ergebnisse bestätigen, kann die Förderung des Verzehrs biologischer Lebensmittel eine vielversprechende Krebs-Vorsorge darstellen,

schätzt Studienleiterin Dr. Julia Baudry im Interview mit CNN ein.

Die gesamte Studie könnt ihr hier nachlesen.

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