Kita: Welchen Kuchen zum Geburtstag backen?

Das Kind hat Geburtstag und wünscht sich für die Kita einen leckeren Kuchen. Es gibt viele einfache Rezepte, doch heute scheint Backen für die Kita eine Herausforderung zu sein. So machte „Bild“-Redakeur Andreas Weber kürzlich den Selbstversuch. Er wollte zum dritten Geburtstag seines Sohnes einen Kuchen sponsern. Früher sei das jedoch viel einfacher gewesen:

Meine Eltern haben den Abend vorher einfach Eier, Mehl, Butter und Zucker in eine Schüssel geworfen. Den Kuchen mit ordentlich Puderzucker und Gummibärchen garniert und alle waren glücklich. Danach gab es Spaghetti Bolognese und zum Abschied eine riesige Tüte voller Zucker und Farbstoffe. Wir haben es alle überlebt,

erinnert sich der Redakteur.

Heute sei es dagegen ganz anders und das ärgere ihn:

Backen oder generell Kochen für die Kita ist eine Wissenschaft für sich, denn es müssen zig Unverträglichkeiten berücksichtigt werden, wenn jedes Kind mitessen soll.

Eltern sind besorgter als früher 

Doch woran liegt es, dass Kinder heutzutage offenbar mehr Unverträglichkeiten aufweisen als früher?

Zum Einen scheinen Eltern sind besorgter, was die Ernährung der eigenen Kinder betrifft. Die Informationsdichte nimmt zu und so auch die Angst vor vermeidlichen Krankheiten. Psychologen raten deshalb:

Man soll sich doch einfach mal informieren, über Realitäten und Unverhältnismäßigkeiten,

erklärt Silvia Schneider, Professorin für Kinder- und Jugendpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum

Fest steht, dass viele Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr auf Hühnerei, Milch und Nüsse vor allem mit Magen-Darm-Beschwerden und Ekzemen reagieren. Allerdings würde sich diese Sensibilisierung später wieder verändern.

Lebensmittelallergien sind durch Bluttest, Hauttests und Diäten, bei denen bestimmte Lebensmittel ausgeschlossen werden, nachweisbar.

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