Ist Starbucks-Kaffee krebserregend?

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks muss künftig auf seinen Bechern vor Krebsgefahren warnen. Das entschied ein Richterspruch kürzlich in Kalifornien.

Giftige und krebserregende Substanz

Das Problem: Starbucks konnte nicht nachweisen, dass ihre Kaffees frei von Acrylamid sind. Hierbei handelt es sich um eine schädliche Substanz, die vor allem aus Pommes oder Fleisch vom Grill bekannt ist. Beim Starbucks Kaffee entstünde dies als Nebenprodukt beim Rösten der Kaffeebohnen.

Verklagt wurde das Unternehmen von der Nichtregierungsorganisation CERT. Gemeinsam mit Starbucks wurden noch zahlreiche andere Firmen wie McDonald’s und Dunkin‘ Donuts beschuldigt. Sie haben die Chance bis zum 10. April Widerspruch gegen das Urteil einzulegen.

Müssen Kaffeetrinker jetzt auch in Deutschland Angst haben?

Kaffeetrinker müssen keine Angst haben, gleich krank zu werden. Niemand kriegt Krebs von ein paar Coffee to go. Aber es stimmt: In Kaffee ist Acrylamid enthalten – ein potenziell krebserregender Stoff, wie Tierversuche gezeigt haben,

sagte Alfonso Lampen, zuständig für den Fachbereich Lebensmittelsicherhei am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Gespräch mit der „ZEIT“. Erst wenn Acrylamid über einen langen Zeitraum eingenommen werde, erhöhe sich das statistische Krebsrisiko.

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