Karneval: Feines Gebäck zum Naschen

Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür. Besonders wichtig sind dazu natürlich die richtigen Leckereien. Ob Krapfen, Mutzen oder Brownie – Hauptsache süß, knusprig und lecker ist die Devise. Wir zeigen euch viele Ideen und Rezepte für die Karnevalsparty. Wetten die kommen prima an?

Auf keinen Fall fehlen darf der Berliner oder Kreppel, wie er auch genannt wird. Das Gebäck aus einfachem Hefeteig lässt sich auch selbst zuhause machen. Der Teig wird im Fett ausgebacken und anschließend mit Pflaumenmus, Marmelade oder Puddingcreme lecker gefüllt. Frisch zubereitet schmecken sie am besten.

Eine Alternative sind frittierte Apfelberliner. Diese gelingen besonders, wenn sie in viel Fett schwimmen können.

Bällchen mit Eierlikör: Der Brandteig wird mit Eierlikör gefüllt.

Mutzen: Diese Kölner Spezialität gehört genauso zu den närrischen Tagen wie die Helau- und Alaaf-Rufe. Am besten schmecken die kleinen Quarkbällchen ganz frisch.

Mini-Amerikaner: Ein echter Genuss, den ihr auch nach Belieben verzieren könnt.
Kameruner: Diese Süßware könnt ihr aus Quarkteig oder aus Berliner Hefeteig machen. Kameruner sind innen herrlich fluffig.

Scherben: Diese kleine Sünde wird traditionell im Schwabenland gebacken. Sie eignet sich gut zum Kaffee oder als Nachspeise nach dem Essen.

Schmalzkuchen: In anderen Regionen kommen zum Karneval vor allem Schmalzkuchen, auch Schmalzgreben genannt, auf den Tisch. Diese Siedegebäckstücke aus Hefeteig sehen aus wie kleine Kissen mit Puderzucker darauf. Auch hierfür gibt es zahlreiche Namen wie Strietzel, Mutzen, Fasnachtsküchle und viele mehr.

Muffins: Sie sind schnell gemacht und passen mit dem richtigen Topping optimal in die Faschingszeit. Lasst euer Kreativität freien Lauf und verziert sie mit Clowngesichtern oder süßen Tieren.

Motivtorten: Bunte und leckere Torten schmecken immer.

Warum werden die Süßspeisen speziell an Karneval gegessen?

Die christliche Fastenzeit startet am Aschermittwoch. Das bedeutet Fasching ist die letzte Gelegenheit so richtig zu schlemmen. Da wundert es nicht, dass viele der Narren den Karneval mit vielen Süßigkeiten und Alkohol verbinden. Geistliche rieten im Mittelalter dazu, vor Beginn der Fastenzeit, sehr nährstoffreiche Nahrung zu sich zunehmen. Außerdem sollten noch vor Aschermittwoch alle nicht über die Fastenzeit erhältlichen Vorräte verbraucht werden, denn Milch, Käse, Fleisch und Butter waren untersagt. Krapfen und Schmalzgebäck werden bereits seit dem Mittelalter gegessen. Damals wurde am „Schmutzigen Donnerstag“ zum letzten Mal vor der Fastenzeit geschlachtet. Das dabei gewonnene Fett wurde für ganz besonders fetthaltige Speisen verwendet. Anschließend verteilten einige Klöster die Speisen, damit sich die Bevölkerung satt essen und Energie für die nächsten Tage sammeln konnte.

Heute fasten allerdings nur noch wenige Menschen. Dennoch blieb der Brauch mit den leckeren Süßspeisen erhalten.

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