Grillen 2018: Zartes Fleisch wie die Profis

Dieses Wochenende verwöhnt uns mit vielen warmen Sonnenstrahlen und lädt zum Grillen ein. Wir zeigen euch die Trends der neuen Saison.

Outdoorküchen: Weniger Gerüche im Haus

Outdoorküchen sind schon seit Jahren beliebt. Unangenehme Gerüche verschwinden so aus dem Haus und der Grillmeister steht im Mittelpunkt des Geschehens. Gleichzeitig kann der Abwasch direkt erledigt werden, ohne dass sich jemand für einen Moment entschuldigen muss.

Luxus vs. Minimalismus

Die Geister scheiden sich allerdings bei den Grill-Modellen. Wer es exklusiv mag, kann sich Modelle wie den „Primo Oval H 420“ genauer ansehen. Preislich liegt dieser Keramikgrill mit verschiedenen Gasbrennern bei 4000 Euro. Generell sind Keramikgrills gerade sehr beliebt. Die Form erinnert an ein Eis. Das Besondere: Kamado-Grills, wie sie auch gennant werden, werden sehr schnell heiß. In ihnen kann bei hohen, aber auch bei niedrigen Temperaturen gesmoket werden. Sehr beliebt ist diese Methode bei „Pulled Pork“ – einem sehr zarten Schweinebraten aus dem Ofen. Auch wenn das mal bis zu 20 Stunden dauern kann, sind die Deutschen nicht abgeneigt:

Smoken ist immer noch eine Nische, die aber beständig wächst. Die Leute probieren heute mehr aus und da landen sie dann fast zwangsläufig auch beim Smoker. Die Nachfrage zum Beispiel nach unseren Räucherhölzern ist groß. Eigentlich geht es ja auch sehr einfach: Ich weiche Holz ein und lege es in einer Räucherbox auf die Kohle. Das ergibt dann den Räuchereffekt,

so Michael Reuter, Geschäftsführer von Weber.

Außerdem überzeugen Keramikgrills durch einen bis zu 50 Prozent geringeren Holzkohleverbrauch als reguläre Grills.

Oberhitzegrills für zartrosa Fleisch

Es geht allerdings noch heißer. Mit dem neuen „Over-Fire-Broiler“ von „Otto Wilde Grillers“ können nun Grillfreunde ihr Steak wie im Restaurant auf 800 Grad erhitzen. Dadurch wird das Fleisch besonders knusprig und zart-rosa.

Look at that T-Bone Steak sizzling on Otto's O.F.B. 😍🔥 #getwilde

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Drehspieß: Spanferkel im Garten

Wer schon immer seinen eigenen Dönerspieß im Garten haben wollte, der kann sich einen Drehspieß besorgen. Auf ihm lassen sich zum Beispiel Fische oder Spanferkel gut zubereiten. Preis: je nach Anbieter ab 80 Euro.

Outdoorgrills für überall

Wer es bescheidener mag und lieber auf Portabilität setzt, trifft mit einem Outdoorgrill eine gute Wahl. Napoleon brachte jetzt nach dem Weber anywhere den Gasgrill TravelQ 285 X mit Rädern auf den Markt. Der Grill kann insofern wie ein Trolley transportiert werden und eignet sich daher ideal für den Park oder Strand. Der Preis liegt bei 469 Euro.

Gemütlichkeit mit der Feuerplatte

Noch uriger ist die Feuerplatte. Sie wird auf eine Feuertonne aufgesetzt und los geht’s. Die „Petromax Plancha“ liegt beispielsweise bei 119 Euro.

Kohle oder Gas?

Die Nachfrage nach Gas-Grills nahm in den letzten Jahr stetig zu.

Eigentlich ist Grillen ein sehr traditionelles Geschäft. Es gibt aber einen leichten Trend hin zum Gasgrill – da gönnen sich die Leute auch mal ein teureres Modell. Aber der Hang zur Holzkohle ist schon noch da. Ich merke das an mir selbst: Wenn es schnell gehen soll, dann nutze ich den Gasgrill, aber wenn ich Zeit habe und mit Freunden am Wochenende grille, dann eigentlich immer mit Holzkohle,

berichtet Reuter weiter.

Ob Luxus oder Holzklasse, das lange Warten hat sich gelohnt. Es wird nun Zeit den Grill anzuschmeißen und zu schlemmen.

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