Diese Lebensmittel solltest du bei Stress essen

Die nächste Präsentation wartet auf Arbeit und dann schreit zuhause auch noch das Baby nächtelang durch? Klingt nach Stress pur! Deshalb greifen wir in solchen Situationen gern zu Schokolade und Co, denn Süßes beruhigt ja angeblich die Nerven. Doch diese Lebensmittel machen eher träge und liefern Dir keine Nährstoffe, die du eigentlich benötigst, um gegen Stress gewappnet zu sein.

Inhaltsverzeichnis

  1. So beeinflusst Stress unseren Körper
  2. Die richtige Ernährung bei Stress 
  3. Andere Wege, um Stress zu reduzieren

1. So beeinflusst Stress unseren Körper

Stress triggert eine Reihe von biologischen Reaktionen im Körper. Dazu gehören:

  • Die Freisetzung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol
  • Die Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Bluthochdruck
  • Herzrasen

Diese Symptome sollen dem Körper „Kampf“ oder „Flucht“ signalisieren und ihm helfen, die stressige Situation zu meistern. Die Nebennierenquasten, die sich an der oberen, inneren Oberfläche jeder Niere befinden, produzieren die wichtigsten Stressreaktionshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Im Laufe der Zeit können aber auch die Nebennierenquasten überarbeitet sein und Schwierigkeiten haben, die richtige Menge dieser Hormone zu produzieren. Dann wirst du ernsthaft krank.

Ausbildung und Beruf, Partnerschaft, Kinder, Familie - das alles lässt sich heute schwerer denn je unter einen Hut kriegen. ©iStock
Ausbildung und Beruf, Partnerschaft, Kinder, Familie - das alles lässt sich heute schwerer denn je unter einen Hut kriegen. ©iStock

2. Die richtige Ernährung bei Stress

Doch eine gesunde und bewusste Ernährung kann tatsächlich zu Stressabbau führen. Deshalb solltest du folgende Lebensmittel ab sofort auf deinen Ernährungsplan setzen:

  1. Nüsse

Besonders Cashewnüsse können Stressgefühle reduzieren, denn sie sind eine gute Magnesiumquelle. Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung und der Regulierung des Nervensystems. Außerdem sind Cashewnüsse reich an Vitamin B6, das zur Produktion von Serotonin beiträgt. Serotonin gilt als „Glückshormon“ und wirkt sich auf die Stimmung und auf das Wohlbefinden aus.

Nüsse enthalten viele Antioxidantien, die dein Herz schützen und gleichzeitig entspannen. ©iStock
Nüsse enthalten viele Antioxidantien, die dein Herz schützen und gleichzeitig entspannen. ©iStock

2. Rote Paprika

Paprikaschoten enthalten fast doppelt so viel Vitamin-C wie Orangen. Studien zufolge soll die regelmäßige Einnahme den Blutdruck senken und dein Immunsystem schützen.

3. Lachs

Lachs gilt als besonders gesund, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herzinfarkten vor. ©iStock
Lachs gilt als besonders gesund, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herzinfarkten vor. ©iStock

Lachs gilt als Protein- und Vitaminbombe und ist gleichzeitig reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf das bei Stress ausgeschüttete Hormon Adrenalin aus. Daher sollte mindestens einmal pro Woche Lachs oder ein anderer Fisch auf dem Speiseplan stehen.

4. Spinat

Auch Spinat kann mit einem hohen Magnesiumgehalt auftrumpfen. Außerdem enthält das Power-Gemüse reichlich Vitamin B6 und Kalium, die zu einer normalen Funktion des Nervensystems beitragen. Um die wertvollen Nährstoffe zu behalten, sollte frischer Spinat nur kurz angedünstet und nicht gekocht werden.

5. Haferflocken

Haferflocken sind der perfekte Frühstückssnack. Der Grund: Die kleinen Flocken enthalten jede Menge Vitamin B1 und B3 sowie Tryptophan, welches zur Bildung von Serotonin benötigt wird.

Haferflocken sind nicht nur ein reichhaltiges Frühstück, sondern enthalten auch wertvolle Nährstoffe wie Magnesium, Eisen und B-Vitamine, die vor Stress schützen. ©iStock
Haferflocken sind nicht nur ein reichhaltiges Frühstück, sondern enthalten auch wertvolle Nährstoffe wie Magnesium, Eisen und B-Vitamine, die vor Stress schützen. ©iStock

6. Dunkle Schokolade

Je dunkler die Schokolade, umso höher der Kakaogehalt. Kakao enthält die Aminosäure Tryptophan, die in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird und so den Stresspegel senkt. Vorsichtig solltest du allerdings bei Vollmilchschokolade sein, denn sie enthält zu viel Zucker.

7. Tee

Gute Nachrichten auch für alle Teetrinker, denn das Heißgetränk wirkt sich ebenfalls positiv auf deinen Cortisolspiegel aus. Am besten hälst du dich an Schwarz- oder Kräutertee, diese haben gleichzeitig einen Wachmachereffekt und geben dir Energie für den Tag.

Hopfen, Baldrian oder andere Kräutertees helfen bei Schlafschwierigkeiten. ©iStock
Hopfen, Baldrian oder andere Kräutertees helfen bei Schlafschwierigkeiten. ©iStock

3. Andere Wege, um Stress zu reduzieren

Neben einer reichhaltigen und gesunden Ernährung, gibt es zahlreiche Methoden, dein Stresslevel nachhaltig zu senken. Hier einige Beispiele:

  • Yoga bringt Körper und Geist in Einklang und bezieht dabei Muskeln, Gelenke und innere Organe mit ein.
  • Meditation ist eine gute Methode, um deine Gedanken und deinen Atem zu beruhigen. Außerdem kannst du es jederzeit durchführen.
  • Spaziergänge: Schon ein kurzer Spaziergang im Wald kann wahre Wunder bei Stress bewirken.
  • Ausreichend Schlaf: Der Körper benötigt mindestens 7 Stunden Schlaf, um ausreichend erholt und regeneriert zu sein.
  • Sport: Regelmäßige Bewegung ist sehr hilfreich, um Stress und negative Emotionen abzubauen.
  • Psychotherapie: Fühlst du dich regelmäßig gestresst oder ängstlich, dann konsultiere am besten deinen Hausarzt. Eine therapeutische Maßnahme kann dir helfen, richtig mit Stress umzugehen.
cool good eh love2 cute confused notgood numb disgusting fail