Diese Lebensmittel sind pure Zuckerbomben

Wir lieben Zucker! Schon ein kleines Stückchen Schokolade lässt die Konzentration von Endorphinen im Gehirn ansteigen. Diese Botenstoffe sorgen dann für ein wohliges Glücksgefühl. Doch, zu viel Zucker ist ungesund. Während der Zuckergehalt von Torten oder Gummibären offensichtlich ist, versteckt sich aber auch in scheinbar harmlosen Lebensmitteln Zucker. Das sind die größten Fallen im Alltag:

Zuckerbombe Fruchtjoghurt

Diese kleine Mahlzeit zwischendurch enthält mehr Zucker als erwartet.

„In 150 Gramm Fruchtjoghurt stecken sechs Würfelzucker“,

erklärt Ernährungsmediziner Matthias Riedl, der auch vor Fruchtquarks, Fruchtbuttermilch oder probiotischen Drinks warnt.

Creepy chef. #saucenbinder

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Rotkohl im Glas

Selten machen wir uns die Arbeit einen frischen Rotkohl zu verarbeiten und greifen alternativ zum Glas. Doch was viele nicht wissen: Hier lauert der versteckte Zucker. So stecken in einem großen Glas etwa 75 Gramm Zucker (umgerechnet etwa 25 Zuckerwürfel).

Ketchup

Ob im Sommer zum Grillen oder als Dip auf die Pommes – Ketchup gehört fast überall dazu. Doch in der beliebten Sauce stecken mehr Kalorien als erwartet. Ganze 43 Zuckerwürfel kommen auf eine 500 Milliliter Flasche.

Müsliriegel

Die vermeintlich gesund wirkenden Müsliriegel sind ebenfalls voller versteckter Zucker. Ein Riegel enthält etwa zehn Gramm Zucker (zirka drei Zuckerwürfel). Daher sollten sie eher als Dessert als als Frühstücksersatz gerechnet werden.

Folgen für die Gesundheit

Zu viel Zucker kann sich schnell auf die Gesundheit auswirken. Bei einem hohen Zuckerkonsum steigen die Risiken für Adipositas, Diabetes Typ 2, Herzerkrankungen oder Krebs dramatisch an.

Wenn wir sehr viel versteckten Zucker zu uns nehmen, ohne dass wir es wissen, heißt das gleichzeitig auch, da Zucker ein sehr guter Energieträger ist, dass wir immer mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir eigentlich denken. Und das ist natürlich das Hauptrisiko, so was wie Übergewicht zu entwickeln, und wir wissen, dass Übergewicht letztlich die Ursache allen Übels ist, wenn man auf Stoffwechselerkrankungen schaut,

sagt Professor Stephan Herzig vom Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum.

Ernährungsexperte Benjamin Foks warnt ebenso vor Heißhungerattacken, die entstehen können:

„Bei der Aufnahme von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln produziert der Körper eine große Menge des Hormons Insulin, um den verdauten Zucker, umgewandelt in Glukose, aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Nach dem Abbau der Glukose bleibt Insulin im Blut, kann aber keine Glukose mehr ‚befördern‘. Somit entsteht das Gefühl, noch mehr Energie aufnehmen zu müssen. Nahrungsmittel, nach deren Verzehr weniger Insulin ausgeschüttet wird, sind also zu bevorzugen. Ebenfalls solche, die ihre Energie bei der Verdauung länger abgeben, wie zum Beispiel langkettige Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten.

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