Abnehmen: Diese Diät ist besser als jedes Superfood

Superfood und Co. sind in aller Munde. Ernährungsbewusste Großstädter können vermutlich nicht mehr ohne Goji-Beeren, Granatapfel und Co.. Doch Forscher der Universität Leicester (Großbritannien) haben jetzt herausgefunden, dass dies völlig unnötig ist. Dagegen sei eine Ernährung „ähnlich der der Bauern des 19. Jahrhunderts“ empfehlenswert.

Die sogenannte „Viktorianische Diät“ sei ein geeigneter Weg sei, um gesund zu bleiben.

Hauptbestandteile der Viktorianischen Diät:

  • Milchprodukte: Milch, Käse, Eier
  • Vollkorn: Hafer, Mais
  • Frisches regionales Gemüse zB Lauch, Zwiebeln, Kohl, Karotten, rote Beete, Brunnenkresse, eigens angebaute Kartoffeln
  • Fisch: Kabeljau, Regenbogenforelle, Schellfisch, Seebarsch, Hecht, Hering
  • Meeresfrüchte: Austern, Muscheln, Krabben, Sprotten
  • Obst: Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Kirschen
  • Fleisch: ein- bis zwei Mal/ Woche
  • Vollkornprodukte

Dies erinnert nach Studienleiter Dr. Peter Greaves an die heutige mediterrane Ernährung:

Wenn Sie die Ernährung in Großbritannien im 19. Jahrhundert nehmen, ist sie ernährungsphysiologisch der mediterranen Ernährung heute am ähnlichsten.

Es sei nach Ansicht des Experte heute noch möglich sich so zu ernähren, aber es gibt andere Probleme:

Heute haben die Leute viel zu viel Auswahl. Damals basierte die Ernährung auf Hafer, Kartoffeln, zusammen mit reichlich Milch und etwas Fleisch von Haustieren sowie Fisch.

sagt Dr Peter Greaves, der dazu viel Bewegung und täglich frische Luft empfiehlt. Dies habe einen zusätzlichen positiven Effekt auf das Immunsystem.

Quelle: Getty

Sterblichkeitsrate war auf dem Land geringer

Die Forscher verglichen die Essgewohnheiten von Menschen, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien lebten. Sie fanden heraus, dass diejenigen, die in ländlicheren, abgelegenen Regionen lebten, die gesündeste Ernährung hatten. Zudem war die Tuberkulose-Sterberate hier niedriger als in anderen Gegenden. Diese Krankheit steht oft in Verbindung mit schlechter Ernährung. In den Großstädten, in denen die wohlhabenden Familien opulent speisten, war die Infektionskrankheit dagegen weit verbreitet.

Außerdem seien die Bauern damals nicht mit Geld bezahlt worden, sondern mit angebauten Lebensmitteln. Dadurch gab es keine andere Option, als sich gesund zu ernähren.

Doch auch zahlreiche andere Studien haben gezeigt, dass die Mittelmeerdiät unser Risiko für die Entwicklung von Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterin in Verbindung mit Herzerkrankungen verringern kann.

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