Diese Lebensmittel gehören nicht in die Mikrowelle

Nach einem stressigen Arbeitstag möchten viele Menschen so schnell wie möglich mit einem kühlen Getränk und einem warmen, nahrhaftem Essen auf die Couch vor den Fernseher. Dank der Mikrowelle ist das auch ohne viel Aufwand möglich. Ein Knopfdruck und nach wenigen Minuten piept das Gerät und das Essen ist fertig. Allerdings solltest du nicht jedes beliebige Lebensmittel in die Mikrowelle stellen. Das kann unter Umständen nämlich nicht nur für Chaos in der Küche, sondern auch für gesundheitliche Probleme sorgen.

Vorsicht, Explosionsgefahr!

Sonntagmorgen, der Tisch ist gedeckt und die warmen Brötchen sind auch schon fertig. Jetzt fehlt nur noch ein hart gekochtes Ei. Dieses solltest du aber keinesfalls in der Mikrowelle kochen. Die Mikrowellen würden dafür sorgen, dass sich im Ei Druck aufbaut. Durch die harte Schale kann dieser nicht entweichen. So kommt es, dass das Ei bereits nach kurzer Zeit explodieren würde. In der Regel wird die Mikrowelle selbst dabei nicht beschädigt. Die Reinigung des Garraums allerdings wäre ein ziemlich aufwendiges Unterfangen.

Ein ähnliches Phänomen lässt sich übrigens auch bei allen anderen Lebensmitteln mit einer harten Schale und einem weichen Kern entdecken. Esskastanien, Tomaten, Erbsen und Weintrauben gehören daher ebenso wenig in die Mikrowelle, wie Würstchen.

Eine Ausnahme geben Weintrauben und andere Lebensmittel mit einer harten Schale, wenn sie noch gefroren sind. Hier ist auch das Innere hart, sodass sie dank der Auftaufunktion sehr gut erwärmt werden können.

Brandgefährlich: Butter und andere Fette

Fette erwärmen sich deutlich schneller als Wasser. Das weißt du ja bereits vom Kochen auf dem Herd. Befindet sich heißes Fett in einer Pfanne, spritzt es nach oben. Ähnlich verhält es sich auch in der Mikrowelle. Deshalb ist unbedingt eine Mikrowellenabdeckhaube nötig. Wird das Fett allerdings zu lange erwärmt, kann es sich entzünden und einen Fettbrand auslösen. Ähnlich verhält es sich nicht nur bei Frittierfett und Öl, sondern auch bei Butter und Margarine.

Ebenso brandgefährlich ist übrigens auch Alkohol. Diesen solltest du daher ebenfalls nicht in der Mikrowelle erhitzen.

Gefährliche Schadstoffe

In der Mikrowelle lassen sich Lebensmittel schonend garen. Eigentlich ist das ja sehr gesund. Gemüse mit hohem Nitratgehalt solltest du aber dennoch nicht in die Mikrowelle stellen. Durch die Mikrowellen können die gesetzlich festgelegten Grenzwerte schnell überschritten werden. Am Ende wären Spinat, Sellerie oder auch Fenchel für den Menschen gesundheitlich nicht mehr unbedenklich.

Paradies für Bakterien

Für das Kochen von Reis und Kartoffeln kommst du um den Herd nicht herum. Übrig gebliebene Reste, die du möglicherweise am nächsten Tag verspeisen und dafür in der Mikrowelle aufwärmen möchtest, solltest du aber unbedingt korrekt kühlen. Das heißt, dass die Lebensmittel sofort nach der Zubereitung im Kühlschrank landen. Stehen Kartoffeln oder Reis für längere Zeit ungekühlt herum, bilden sich einige Keime. Am nächsten Tag lassen sich diese auch durch das Erhitzen in der Mikrowelle nicht mehr abtöten.

Ähnliches gilt übrigens auch für bereits gekochte Eier. Auch sie enthalten bei unsachgemäßer Kühlung Bakterien, die sich in der Mikrowelle nicht abtöten lassen.

Veränderte Proteinstruktur

Auch bei Fleisch solltest du vorsichtig sein, wenn du es in der Mikrowelle aufwärmen willst. Bei Hühnerfleisch verändert sich etwa die Proteinstruktur. Unter Umständen können diese Veränderungen dann für Verdauungsprobleme sorgen.

Auch tiefgekühltes Fleisch solltest du, wenn möglich nicht in die Mikrowelle stellen. Dünnere Fleischbereiche wie der zarte Rand des Fleisches würden sich schneller erhitzen als das Innere. Sinnvoll ist daher, das Fleisch über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen und es erst dann in die Mikrowelle zu geben.

Für dein Baby nur das Beste

In der Mikrowelle verlieren einige Lebensmittel wichtige Nährstoffe. Empfehlenswert ist deshalb, sowohl Babynahrung als auch Muttermilch nicht in der Mikrowelle zu erhitzen. Nur so bleiben wichtige Antikörper erhalten, die für dein Baby wichtig sind. Erwärme die Babynahrung deshalb besser in einem Wasserbad. Hier bleiben die Nährstoffe erhalten, die Erwärmung erfolgt gleichmäßig und die Bildung vereinzelter Hitzenester kann ausgeschlossen werden.

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