Das steckt wirklich im Döner

Döner gibt es in Deutschland an jeder Ecke zu kaufen. Doch welches Fleisch wir da genau bekommen und in welcher Qualität ist fraglich.

Skandale gab es in der Vergangenheit viele. Ungern erinnern wir uns an den Gammelfleisch-Skandal von 2007. Hierbei wurden 140 bis 160 Tonnen umetikettierte Fleischabfälle an verschiedene Berliner Firmen geliefert, die dann später in den Dönerläden landeten.

Lebensmittelkontrollen sind im ganzen Land üblich, um sicherzustellen, dass keine Gefahr für die Gesundheit der Konsumenten besteht. Die Kontrolleure achten auf die Hygiene und die Qualität der Einrichtung. Die Verkäufer kaufen das Fleisch tiefgekühlt aus einer Fabrik – die genauen Zutaten kennen sie nicht, sie wissen, dass es Hackfleisch ist, auf dem Etikett finden sich allerdings bis zu 22 Zutaten.

Das Problem: Die Kontrolleure können nicht von jedem Hersteller eine Probe ins Labor schicken, um festzustellen, ob die Angaben stimmen. Sie meinen, dass sie in einer gewissen Hinsicht dem Hersteller vertrauen müssen, dass die Angaben auf dem Fleisch stimmen. Proben werden nur genommen, wenn diese vom Untersuchungsamt angefordert werden, das bedeutet, dass jeder Betrieb nur 1x pro Jahr kontrolliert wird.

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