Dehydration: So gefährlich ist Wassermangel

Der Körper von uns besteht aus bis zu 75 Prozent Wasser. Feststoffe machen lediglich 25 Prozent der Körpermasse aus. Das macht Wasser zu dem wichtigsten Stoff in unserem Organismus. Wir benötigen es für den Transport von Nährstoffen oder den Abbau von Schadstoffen. Ein Wassermangel kann daher schnell gefährlich werden.

1. Definition – Was bedeutet Dehydration?

Ein Wassermangel kann vielerlei Reaktionen im Körper auslösen. So leiden wir etwa unter schlechter Haut, Nierenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Im medizinischen Fachjargon spricht man hierbei von den typischen Symptomen einer Dehydration, beziehungsweise der Abnahme der prozentualen Körperflüssigkeit. Im extremen Fall eines Wassermangels spricht der Mediziner auch von einer Exsikkose, einer Austrocknung eines lebenden Organismus. Auch der Elektrolythaushalt befindet sich im Falle einer Dehydratation nicht mehr im Gleichgewicht.

2. Welche Symptome ruft eine Dehydration hervor?

1. Durst: Das gängigste Symptom einer Dehydration ist der einsetzende Durst. Allerdings setzt der Durst erst dann ein, wenn wir schon dehydriert sind. Oft wird das Durstgefühl auch mit Hunger verwechselst. Es empfiehlt sich also, schon im Vorfeld genug zu trinken und nicht erst auf das Durstgefühl zu warten.

2. Müdigkeit: Wenn du dich nicht mehr richtig konzentrieren kannst und dich allgemein schlapp oder müde fühlst, liegt es vielleicht daran, dass du deinem Körper nicht genug Flüssigkeit zugeführt hast. Schon ein einfacher Abfall von nur einem Prozent Wasser kann die Leistungsfähigkeit deines Körpers herabsenken.

3. Kopfschmerzen: Durch die fehlende Flüssigkeit sinkt das Level an Plasma in deinem Blut. Dein Blut verdickt sich und das Gehirn kann nicht mehr richtig durchblutet werden. Es kommt zum klassischen Sauerstoffmangel, der sich durch Kopfschmerzen bemerkbar macht. In starken Fällen der Dehydration kann es sogar zu Verwirrtheit, Benommenheit oder zu Bewusstseinstrübungen kommen.

4. Trockene Haut: Ein Wassermangel wirkt sich auch auf dein Hautbild aus. Fehlt dem Körper Wasser, verliert die Haut ihre normale Elastizität und wirkt faltig und spröde. Es bilden sich schlaffe Gesichtspartien und kleine Falten.

5. Herzprobleme: Durch die unzureichende Versorgung mit Wasser verdickt sich das Blut. Das Herz muss stärker pumpen, damit das Blut durch den Körper zirkulieren kann. Auch der aus dem Gleichgewicht gebrachte Elektrolythaushalt kann das Herz nachhaltig beeinträchtigen.

6. Fehlendes Schwitzen: Wenn der eigene Körper dehydriert ist, hört er auf zu schwitzen. Der Körper versucht damit, die Dehydratation einzudämmen und das Wasser im Körper zu behalten. Da unser Körper durch das Schwitzen versucht Temperaturunterschiede auszugleichen, kann es in Kombination mit Sport zur gefährlichen Überhitzung des Körpers kommen.

3. Tipps, um genügend Wasser im Alltag zu trinken

Damit der Körper nicht dehydriert und dir die negativen Symptome erspart bleiben, solltest du täglich zwischen 1,5 und 3 Litern Wasser zu dir nehmen. Wie viel Wasser dein Körper benötigt, hängt letztlich von mehreren Faktoren wie deinem Alter, deinem täglichen Sportpensum und der Außentemperatur zusammen. Folgende Tipps können dir helfen, deine tägliche Ration Wasser zu dir zu nehmen:

1. Hab deine Trinkflasche immer griffbereit: In deiner Arbeitsumgebung solltest du stets ein Glas Wasser griffbereit zur Verfügung haben. So erinnerst du dich automatisch daran, genügend zu trinken. Auch unterwegs solltest du stets eine Flasche Wasser bei dir haben.

2. Sorge für guten Geschmack: Du kannst das Wasser mit Eiswürfeln, Früchten oder etwas Minze aufpeppen, um den faden Geschmack von Wasser zu verbessern. So fällt es dir vielleicht leichter, genügend Wasser über den Tag zu dir zu nehmen.

3. Trinke auch ohne Durstgefühl: Das Durstgefühl ist schon ein Zeichen für eine anfangende Dehydration. Damit der Körper stets mit genügend Wasser versorgt ist, empfiehlt es sich, zu jeder Gelegenheit vorsorglich ein paar Schlücke Wasser zu trinken.

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