Bento Box: So niedlich essen Kinder in Japan

Das Pausenbrot, dass Kinder hierzulande in die Schule oder den Kindergarten mitnehmen, besteht meistens aus den immer gleichen langweiligen Wurst- oder Käsestullen. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass es nicht selten völlig unberührt im Mülleimer landet. In Japan ist das aber ganz anders – hier machen lustige Bento-Boxen den Kleinen richtig Appetit auf gesundes Essen.

Süße Gesichter und sehr viel Abwechslung

Damit ihre Kinder Spaß an ihrem Pausen-Snack haben, geben sich japanische Mütter richtig Mühe. In speziellen Kursen lernen sie, wie sie aus ebenso einfachen wie nahrhaften Lebensmitteln beeindruckende Füllungen für die praktische Bento-Box zaubern können. Dabei werden aus Reis niedliche Panda-Bären, Katzen oder andere Tiere geformt, die mithilfe von Miso-Algen und anderen Zutaten lustige Gesichter erhalten. Natürlich darf auch Obst und Gemüse nicht fehlen. Auch das landen nicht lieblos in seiner ursprünglichen Gestalt in der Box, sondern wird liebevoll zurecht geschnitten oder auf kleine Spieße gesteckt. Auf diese Weise essen die Kinder auch vitaminreiche Kost wirklich gerne, und es bleibt meist kein Krümel übrig.

Leckere und gesunde Schulverpflegung

Auch das Mittagessen sieht in Japan ganz anders aus, als ihr es gewohnt seid. Bereits Grundschüler packen dabei selbst mit an, denn sie gehen nicht in die Schulkantine, sondern das frisch gekochte Essen kommt zu ihnen. Wie sie es bereits im Kindergarten gelernt haben, bereiten sie selbständig ihren Tisch für die Mahlzeit vor, und im Anschluss teilen einige das Essen aus. Dabei dürfen saubere Kittel und ein Mundschutz nicht fehlen, denn Hygiene hat stets oberste Priorität. Dass es beim Verteilen gerecht zugeht, ist ebenfalls wichtig, denn in der japanischen Gesellschaft hat neben gesunden Mahlzeiten auch ein freundliches Miteinander einen hohen Stellenwert.

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