Avocado: Umweltkiller Superfood

Avocado – die magische Frucht, die als Superfood bezeichnet wird, bringt nicht nur Gutes. Eine schlechte Ökobilanz, hoher Pestizideinsatz auf den Feldern und mexikanische Kartelle, die sich in das lukrative Avocadogeschäft einmischen, zeigen die Kehrseite der gesunden und beliebten Frucht.

Folgen des Avocado-Anbaus für Mexiko

Mexiko ist weltweit Avocadoproduzent Nummer 1. Das günstige Klima und niedrige Löhne machen das Land zum viertgrößten Obst-und Gemüseproduzenten der Welt. Das Milliardengeschäft mit den Avocados hat den Menschen in den Anbaugebieten zwar Arbeitsplätze gegeben, aber auch die mexikanischen Kartelle angelockt. Schmiergelder mussten von den Bauern gezahlt werden. Sie konnten sich jedoch nach einigen Jahren erfolgreich dagegen wehren, indem sie eine Bürgerwehr gründeten.

Die schlechte Ökobilanz besteht aber weiterhin. Durch den Anbau von Avocado-Monokulturen müssen Schädlinge mit Chemikalien und vor allem Pestiziden bekämpft werden. Außerdem benötigt die Frucht im Vergleich zu anderem Obst oder Gemüse sehr viel Wasser, um zu wachsen.

Der rasante Anstieg an Nachfrage für dieses Superfood hat das Leben der Avocadobauern in Mexiko und der Bewohner in den Anbaugebieten stark verändert.

cool good eh love2 cute confused notgood numb disgusting fail