Auf diesem Volksfest gibt’s alles für den Dackel – sogar Bier!

Dackelliebhaber sollten unbedingt die beschauliche Stadt Passau in Bayern besuchen. Die Gemeinde hat Freunden der altdeutschen Hunderasse einiges zu bieten. Ihr könnt zum Beispiel das ortsansässige Dackelmuseum besuchen oder an der Dackel-Parade teilnehmen. Dort wird thematisch passend sogar ein Dackelberger Bier gereicht.

Die Eröffnung des Dackelmuseums

Das weltweit einzigartige Hundemuseum, das sich gänzlich dem Dackel verschrieben hat, wurde am Ostermontag in Passau eröffnet. Seitdem kehren zahlreiche dackelfreundliche Besucher aus Bayern und dem Umland ein. Der Museumsbesitzer Seppi Küblbeck öffnete zu diesem Anlass persönlich die Pforten seiner liebevoll eingerichteten Ausstellungsräume. Das Event wurde sogar von Kamerateams und Radiomitarbeitern begleitet. Interessierte Dackelbesitzer nutzten mit ihren geliebten Vierbeinern die Gelegenheit zu einem ersten Rundgang durch die heiligen Hallen. Hier dreht sich wirklich alles um den Dackel. Es werden etwa 2000 Exponate für Euch ausgestellt.

Das Dackelbier für den Dackelliebhaber

Das Dackelbier, welches nur in Passau erhältlich ist, sorgt auch beim Inhaber des Dackelmuseums für Begeisterung. Er wird nicht müde die jahrzehntelange Tradition zu betonen, die Bier und Dackel verbindet. Für ihn ist es selbstverständlich, die beiden typisch bayrischen Kulturgüter zu verbinden und ein Dackelbier zu erschaffen. Bei der Eröffnung des Hundemuseums wurde bereits eine spezielle, auf das Dackelthema ausgerichtete Bierdeckel-Edition herausgegeben. Diese Variante kam beim Publikum sehr gut an und hat den Weg für das Dackelbier geebnet. Zwei der possierlichen Vierbeiner zieren das Etikett der Flasche und verführen eingesessene Dackelfans zum Probieren.

In Passau ist jetzt Dackelbier erhältlich. © Brauerei Hacklberg
In Passau ist jetzt Dackelbier erhältlich. © Brauerei Hacklberg

Die Dackelliebe der Dorfbrauerei

Der Brauereichef Stephan Marold, der sich mit dem Dackelbier verschrieben hat, erfreute sich besonders an der Idee eines Wortspiels. Passend zur Dackelparade am Tag der deutschen Einheit wird auf dem Etikett der Bierflaschen das Label „Hackelberger“ in „Dackelberger“ umgeändert. Die Namensänderung soll zur allgemeinen Belustigung und ebenso zur thematischen Abrundung beitragen. Ein weiteres Highlight seiner Brauerei ist die größte hölzerne Nachbildung eines Dackels, die im Frühjahr zur besonderen Freude der Gäste im hauseigenen Biergarten aufgestellt wird. Die Figur soll so platziert werden, dass sie bereits von der Autobahn, von Racklau kommend, sichtbar ist. Halte also die Augen auf, wenn Du auf dieser Strecke unterwegs bist oder lege doch gleich eine zünftige Brotzeit ein.

Letzte Rettung für Riesendackel „Waldi“

Waldi ist eine rund fünf Meter lange Dackelfigur aus Pappmaché, die ursprünglich beim rheinland-pfälzischen Karneval ihre großen Auftritte hatte. Das großformatige Abbild der beliebten Hunderasse genießt nun seinen Ruhestand im Passauer Dackelmuseum. Die Karnevalsgruppe „Pärtchesdredder“ konnte Waldi retten und ihn mit Hilfe einer Internetplattform dem Passauer Museum überlassen. Passend zur Eröffnungsfeier wurde das größte Ausstellungsstück der Sammlung rechtzeitig angeliefert. Am Wochenende darauf wurde es voller Stolz in der Stadt herumgefahren und den Anwohnern präsentiert.

Parade für den besten Freund des Menschen

Zum zweiten Mal treffen sich Dackelfreunde in Passau zur Dackelparade. ©iStock
Zum zweiten Mal treffen sich Dackelfreunde in Passau zur Dackelparade. ©iStock

Parade für den besten Freund des Menschen

Die Dackelparade am Tag der deutschen Einheit wurde von den Betreibern des Dackelmuseums Oliver Storz und Josef Küblbeck organisiert. An diesem Tag fanden rund 200 der kurzbeinigen Jagdhunde mitsamt ihren Haltern den Weg nach Passau und nahmen an der Veranstaltung teil. Angeführt wurde die fröhliche Prozession von einem übergroßen Dackel-Ballon, der als besonderes Highlight aus Japan importiert wurde. Eine Marschkapelle in blauer Tracht begleitete den Zug, während dieser das erste Mal in der Geschichte vom Klostergarten durch die Innenstadt zum Residenzplatz zog. Zum Abschluss wurden die Tiere in altchristlicher Tradition vom Dorfpfarrer Helmut Reiner gesegnet. Ihr habt die Parade verpasst? Kein Problem, denn sie wird auch nächstes Jahr wieder am 3. Oktober in Passau stattfinden.

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