Soll die Mindesthaltbarkeit abgeschafft werden?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis wann eine Ware bedenkenlos verzehrt werden kann. Für viele ist das MHD jedoch gleichbedeutend mit einem Ablaufdatum und ist eine Ware bis zu diesem Tag nicht verbraucht, wandert sie häufig in den Müll. Doch nicht immer bedeutet eine Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums auch, dass die Ware nicht mehr gegessen werden kann – im Gegenteil, manche Produkte sind Wochen oder sogar Jahre danach noch essbar.

Keine Angst vor dem MHD

Für viele Konsumenten ist das MHD wie ein Damoklesschwert, das mit einem Schlag Lebensmittel gefährlich macht. Viele haben Angst, dass die Lebensmittel ab dem Tag nicht mehr essbar, oft sogar lebensgefährlich sind. Sie wagen nicht einmal mehr die Verpackungen zu öffnen und tatsächlich sensorisch zu überprüfen, ob Waren noch in Ordnung sind. Dadurch wandern jedes Jahr viele Lebensmittel in den Müll, die ohne Gefahr essbar wären.

Auf die eigenen Sinne verlassen

Konsumenten haben aufgehört sich auf ihre Sinne zu verlassen. Dabei müssten sie lediglich die Packungen öffnen, die Ware betrachten, daran riechen und einen kleinen Bissen probieren. Sogar Tests beweisen immer wieder, dass Lebensmittel selbst Jahre nach dem Ablauf des MHDs noch essbar sind. Vielfach liegt dies an der Form der Verpackung wie der klassischen Konserve, in der sich die Lebensmittel lange halten.

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