10 Nahrungsmittel, die du bei Heuschnupfen essen solltest

Allergien können ganz schön nerven. Sie führen dazu, dass du ständig niesen musst und sich alles verstopft anfühlt. Die Hauptursache sind Pollen. Leider kann dich auch eine bewusste Ernährung nicht von der Allergie befreien, aber es gibt bestimmte Lebensmittel, die die Symptome zumindest abschwächen können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Heuschnupfen?
  2. Welche Symptome können auftreten?
  3. Welche Lebensmittel können bei Heuschnupfen helfen?
  4. Welche Nahrungsmittel sollte ich bei einer Allergie vermeiden? 
Millionen Deutsche leiden unter Heuschnupfen oder anderen Allergien. ©iStock
Millionen Deutsche leiden unter Heuschnupfen oder anderen Allergien. ©iStock

1. Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf luftgetragene Substanzen wie Pollen. Eine Allergie tritt auf, wenn das Immunsystem eine harmlose Substanz als schädlich einstuft und der Körper Chemikalien freisetzt, um sie zu bekämpfen. Diese Reaktion verursacht die bekannten allergischen Reaktionen. Bei einigen Menschen sind sie so stark, dass ihre täglichen Aufgaben nicht mehr erledigt werden können. 

Eine bewusste Ernährung beseitigt möglicherweise nicht die Symptome, kann jedoch deren Auswirkungen verringern. 

2. Welche Symptome können auftreten?

Häufige Symptome sind:

  • Niesen
  • Wässrige Augen
  • Kratzender Hals
  • Eine verstopfte, juckende oder laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Bei manchen Menschen kann es zu Müdigkeit oder Erschöpfung, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit kommen

3. Welche Lebensmittel können bei Heuschnupfen helfen? 

  1. Lachs: Lachs enthält gesunde Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.
  2. Zwiebeln: Zwiebeln sind vollgepackt mit Quercetin, einem natürlichen Antihistaminikum. Es wirkt entzündungshemmend, wodurch sie sich perfekt im Einsatz gegen Heuschnupfen eignen.
  3. Leinsamen:  Sie enthalten Alpha-Linolensäure, die pflanzliche Version von Omega-3-Fettsäure.
  4. Äpfel: Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Äpfel essen, dank eines hohen Quercetin-Gehalts, besser vor Allergien und sogar Asthma geschützt sind.
  5. Brokkoli: Forscher haben herausgefunden, dass 500 mg Vitamin C pro Tag dazu beitragen können, Allergiesymptome zu lindern. Eine Tasse roher Brokkoli enthält ca. 80 mg und ist daher perfekt im Kampf gegen Heuschnupfen. Dieses vielseitige grüne Gemüse gehört ebenfalls zur Familie der Kreuzblütler, von denen nachgewiesen wurde, dass es verstopfte Nebenhöhlen beseitigt.
  6. Knoblauch: Knoblauch ist reich an Selen und Quercetin. Beide wirken ähnlich wie Antihistamine.
  7. Tomaten: Tomaten besitzen ebenfalls viel Vitamin C, aber auch viele B-Vitamine, die deine Konzentrationsfähigkeit verbessern können. Außerdem liefern Tomaten reichlich Eisen, das vor Arterienverkalkung schützt.
  8. Kurkuma: Kurkuma beugt der Freisetzung von Histamin vor, einer der Hauptursachen für Heuschnupfen. Es wirkt auch entzündungshemmend, sodass dieses Gewürz die Symptome lindern und von Anfang an bekämpfen kann.
  9. Ananas: Ananas enthält ein Enzym namens Bromelain, welches die Reizung bei allergischen Erkrankungen verringern kann.
  10. Kiwi: Eine weitere großartige Quelle für Vitamin C sind Kiwis. Gleichzeitig besitzen sie nur wenig Kalorien.
Lachs gilt als besonders gesund, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herzinfarkten vor. ©iStock
Lachs gilt als besonders gesund, weil er reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herzinfarkten vor. ©iStock

4. Welche Nahrungsmittel sollte ich bei einer Allergie vermeiden?

Es gibt Substanzen, die eine Histamin-Freisetzung begünstigen und so deine Allergie verschlimmern können. Dazu zählen:

  • Erdbeeren
  • Zitrusfrüchte
  • Honig
  • Orangensaft
  • Alkohol (besonders Rotwein)

Zudem gibt es Lebensmittel, die Histamin enthalten. Normalerweise wird dieses im Darm abgebaut. Ist jedoch deine Darmflora gestört, dann kommt es hier zu Problemen und allergischen Reaktionen werden sogar noch verstärkt. Hierzu zählen folgende Lebensmittel:

  • Speck
  • Thunfisch in der Dose
  • Parmesankäse
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